Hoher Besuch mit persönlichem Blick: Bezirkstagspräsident Forster zu Gast bei CISS
- Richard Hennig
- vor 3 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

Nicht jeder Besuch braucht einen großen Anlass, um zu einem besonderen zu werden. Am Freitag, den 7. August 2026, kam Peter Daniel Forster, Bezirkstagspräsident des Bezirks Mittelfranken, zu uns – ohne offizielle Agenda, einfach mit echtem Interesse an unserer Arbeit. Eineinhalb Stunden nahm er sich Zeit für den Austausch und wer ihm begegnete, spürte schnell: Hier saß kein Amtsträger, der Pflichttermine abarbeitet, sondern ein Mensch, der zuhören und verstehen wollte.
Ein "Wohlfühltermin" mit echtem Interesse
Der Bezirk Mittelfranken ist für CISS unser Heimatbezirk, mit dem die Leistungsvereinbarung für unsere Einrichtung ausgehandelt ist. Die zuständigen Sachbearbeiter kennen unsere Arbeit gut. Dass nun aber der Bezirkstagspräsident selbst kam, war etwas Neues. Vor zwei Jahren hatte er unser Sommerfest kurz besucht gemeinsam mit Oberbürgermeister König. Ein fester Termin für einen ausführlicheren Besuch war schon damals geplant.
Diesmal klappte es. Herr Forster wollte, wie er selbst sagte, im "Sommerloch" einfach mal eine interessante Einrichtung besuchen – ein "Wohlfühltermin", wie er es nannte. Einrichtungsleiter Klaus Katscher und Herr Hagl empfingen ihn und nahmen sich Zeit für ein offenes Gespräch über unsere Arbeit, ihre Ursprünge und die Menschen, die bei uns Unterstützung finden.
Fragen, die berühren
Was den Besuch für uns besonders machte, waren nicht die üblichen Höflichkeiten, sondern die Fragen, die Herr Forster stellte: nach den Ursprüngen unserer Arbeit, nach dem "C" in unserem Namen, nach den Hintergründen unserer Bewohner. Fragen, die zeigen, dass sich jemand wirklich mit dem Thema auseinandersetzt – und dabei auch nicht ausblendet, wie schnell man selbst an einer ähnlichen Stelle im Leben stehen könnte.
Diese Mischung aus Neugier, Menschlichkeit und einem verbindenden Blick auf die Menschen, um die es geht, ist keine Selbstverständlichkeit. Gerade in einer Zeit, in der Empathie und echtes Interesse aneinander im gesellschaftlichen Alltag oft zu kurz kommen, war es für uns spürbar, dass Herr Forster sich persönlich berühren ließ von dem, was er bei uns sah und hörte.
Am Ende des Besuchs fragte er ganz konkret, was der Bezirk für uns tun könne. Wir haben die Gelegenheit genutzt und auf ein praktisches Anliegen hingewiesen: Eine Rechnungsstellung und Bezahlung nach Monatsende wäre für unsere Buchhaltung deutlich einfacher zu handhaben als eine Vorab-Zahlung zu Monatsbeginn, wie sie der Bezirk Mittelfranken seit Jahresanfang praktiziert. Ein kleiner, aber für unseren Arbeitsalltag durchaus relevanter Punkt.
Dank, der von Herzen kommt
Wenige Tage nach dem Besuch erreichte uns eine E-Mail von Herrn Forster, in der er sich noch einmal herzlich für das Gespräch bedankte. Besonders gefreut hat uns seine Anerkennung für die Arbeit, die wir jeden Tag leisten. Solche Worte, die spürbar nicht aus einer Vorlage stammen, sondern aus echtem Respekt vor unserer Arbeit, sind für unser Team eine wertvolle Bestätigung.
Positionen sich die Zeit nehmen, genau hinzuschauen und ehrliches Interesse zu zeigen, stärkt das die Sichtbarkeit unserer Arbeit – und damit auch die Chancen, dass die Anliegen unserer Bewohner gehört werden. Manchmal beginnt gesellschaftlicher Wandel eben genau so: mit einem aufrichtigen Gespräch und eineinhalb Stunden geschenkter Zeit.



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